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Wasserverbrauch

Es gibt viele Möglichkeiten zum Wasser sparen im Haushalt. Das Schöne: Wasser sparen heißt Ressourcen sparen - und Geld sparen. Die kleinen Zusatz-Gewichte im Spülkasten kosten einige Euro und sind äusserst effizient: es fließt nur solange Wasser aus dem Spülventil, wie man auf den Spülknopf drückt. Läßt man ihn los, unterbricht das Zusatzgewicht den Wasserfluß. Es gibt den Set mit den einhängbaren Gewichten in jedem Baumarkt. Jederfraumann kann sie nach Einbauanweisung einbauen.

Prüfen Sie doch einmal, ob die 'Dichtung' des Spülventils ihrem Namen gerecht wird. Bei älteren Dichtungen mogelt sich oft ein feiner Wasserlauf praktisch unbemerkt in die Kloschüssel und hinterläßt oft unschöne Spuren. Ersatzdichtungen gibt es für ein paar Euro im Baumarkt. Nehmen Sie die alte Dichtung als Muster mit. Es muß bei älteren Spülkästen meist nicht unbedingt die Original-Hersteller-Dichtung sein. Kein heimlicher Wasserverbrauch - und weniger Kalkablagerungen.

Haben Sie schon einmal die Wassermenge angeschaut, die der Spülkasten bereit hält? Auch diese kann man, meist mit einer Stellschraube, justieren. Es müssen nicht 13 Liter sein, wenn 9-10 Liter ausreichen.

Gartenabfälle und Biotonne

Gartenabfälle natürlich in die Biotonne, die man auch zusammen mit dem Nachbarn finanzieren kann, oder in den Komposter.

In die Biotonne gehören ausschließlich biologisch abbaubare Abfälle. Obst- und Gemüsereste inklusive Schalen, Kaffeesatz samt Filter, Teebeutel, Essensreste, Knochen, Eierschalen, verdorbene Lebensmittel und auch Wurst, Fleisch und Fisch in geringen Mengen. Gartenabfälle wie Rasenschnitt, Laub oder verblühte Blumen sind ebenfalls für die Biotonne geeignet. Auch Papierservietten und Haushaltstücher sind kompostierbar.

Wir raten, die Bioabfälle in eine alte Zeitung oder Papiertüten einzupacken und zerknülltes Zeitungspapier als Zwischenlage einzufügen. So werden unangenehme Gerüche oder Madenbildung vermieden. Regelmäßiges Leeren und Säubern der Biotonne hilft gegen übermäßige Bakterien- und Pilzvermehrung.

Plastik und Verpackungen verträgt der Biomüll nicht.

Müllentsorgung

Gute Tipps zur Abfallentsorgung gibt es auf der Website des Umweltbundesamtes.

Die einzelnen Entsorgungstermine für Hausmüll, Plastikmüll, Biotonne, finden Sie auf den Internet-Seiten unserer Gemeinden. Ebenso die Termine für die Wertstoffhöfe incl. Giftmobil.

Die Gemeinde Kirchheim weist jetzt besonders darauf hin, dass Abfall für die Biotonne nicht mehr in den wasserfesten "Mais-Tüten" gesammelt werden darf, sondern nur noch in den schnell zersetzenden Papiertüten.

Plastikmüll

Er gehört ausschließlich in den gelben Sack. Auf den Plastik-Müllsäcken ist (meistens) angegeben, was hinein darf. Diese Angaben haben sich in den Jahren öfter verändert. Mal draufschauen schadet nicht.

Ökologisch ist der Plastikmüll eine Katastrophe. Fast jeder von uns weiß das. Eines Tages werden wir alle unser Plastik-Handeln bereuen. Wie wäre es denn mit dem Beginn eines überlegten Gegensteuerns? Minus 10% wäre ein schönes ERSTES Ziel. Und dann nochmal 10%... Im Freundeskreis haben wir Brainstorming gemacht. Jeder von uns war erstaunt, wieviel gute individuelle Ideen dazu in kurzer Zeit zusammenkamen. -10% kann man übrigens gut messen: Im Selbstversuch über einen längeren Zeitraum war der Plastiksack nach 2 Wochen  erkennbar weniger gefüllt (Entsorgungszyklus für 2-Personen-Haushalt-Kirchheim).