Schimmelhygrometer

Richtiges Heizen und Lüften mit Hilfe eines Schimmelhygrometers

Jeder will optimal heizen und lüften. Aber das ist nicht so einfach. Warum nicht ?

  • Man hat sein Wärme- und Kälteempfinden und heizt deshalb so viel ein, dass man sich wohl fühlt, aber auch nicht mehr, um Energie und Heizkosten zu sparen. Beim Lüften achtet man darauf, frische Luft zu haben, und reißt deshalb ab und zu die Fenster auf. Das ist aber alles ziemlich nach Gefühl, und wir können es auch nicht besser machen, weil wir kein Gefühl (kein Sinnesorgan) für die genaue Luftfeuchtigkeit im Raum haben.

Wieso ist es wichtig zu wissen, wie hoch die Luftfeuchtigkeit im Raum ist ?

  • Das ist deshalb wichtig, weil – besonders in Bädern und Schlafräumen – die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist und sich deshalb Schimmel bilden kann. Sie sollte nicht höher als 65 % sein. Andererseits ist sie im Winter in manchen... Weiter ...

Energiespar-Tipps im Haushalt

Freuen Sie sich auch, wenn auf der Jahresabrechnung für Strom, Gas oder Oel ein niedrigerer Verbrauchswert als im Vorjahr erscheint? Vergleichen auch Sie den neuen Wert mit Ihrer Vorjahresabrechnung, wenn der alte Verbrauchswert nicht schon mit auf der neuen Rechnung steht? Zum Strom: Es gibt viele Möglichkeiten, den Stromverbrauch im Haushalt um 5 -10% oder mehr zu reduzieren. Beziehen Sie Ihre ganze Familie in die Stromspar-Aktion mit ein! Motivieren Sie Ihre Familienmitglieder! Aber berichten Sie ihnen im nächsten Jahr dann auch das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengung! Sie können den gesparten Betrag gern als Öko-Taschengeld ausschütten...

  • Hier einige Tipps:      Haben Sie weitere?

Licht aus, wo immer es nicht akut benötigt wird. Einsatz von Energiesparlampen. Geräte mit Stand-by-Mode ganz ausschalten*). Einsatz von Zeitschaltuhren beim Gartenlicht. Einsatz von Infrarotschaltern beim Haustür- und Hoflicht. Justage von Kühlschrank und Gefriergerät (Einstellregler) auf die empfohlene Temperatur. Reduzieren der Leistungsstufe der Umwälzpumpe der Heizungsanlage (ein meist unbekannter kleiner Schalter an der Pumpe im Heizungskeller!). PC in Pausen abschalten, ebenso den Labtop.         *) Dieser Stand-by-Mode dient nur dazu, das Gerät per Fernbedienung aus dem Sessel in Betrieb nehmen zu können.

  • Was bringt das?     Zwei gute und motivierende Resultate :

  1. Reduzierung Ihrer Energiekosten bei gleichzeitiger

  2. Reduzierung Ihrer Haushalts- CO2 - Bilanz.

Kühl- und Gefriergeräte

Bei der bevorstehenden Anschaffung eines Kühl- oder Gefrierschrankes überlegen Sie, welche Gerätegröße d.h. Volumen Sie benötigen. Wird die Personenzahl Ihres Haushaltes in der nächsten Zeit zu- oder abnehmen? Überlegen Sie vorausschauend. Dann sollten Sie sich für ein energiesparendes Modell entscheiden. Bei Gefrierschränken gibt es derzeit die Klassen A, A+ und A++. Klasse A benötigt die meiste Energie, A++ die geringste. Dafür ist der Kaufpreis hier höher. Wenn das Gerät angeliefert wird, überprüfen Sie nach einigen Tagen persönlich die Innentemperatur mit Hilfe eines Thermometers. -18 Grad reichen aus. Justieren Sie persönlich auf diese Temperatur und überprüfen Sie nach einigen Tagen nochmals. Durch eine zu kalt eingestellte Temperatur kann der schöne Energiespar-Vorteil des neuen Gerätes sonst schnell dahin sein.

Energiesparlampen-Erfahrung

Energiesparlampen haben einen hohen Entwicklungsstand erreicht. Frühere Nachteile wie Zündung, verzögertes Einschalten, ungewohnte Farbe des Lichtes und gewöhnungsbedürftiges Schattenbild sind behoben. Gut geeignet sind sie in den Bereichen Haus, Hof, Keller und Garage. Aber auch im Wohnbereich sind sie heute uneingeschränkt verwendbar und sparen eine Menge Strom: gleiche Helligkeit benötigt nur etwa 20% der Energie. Die geringere Leistung führt, als Nebeneffekt, zu einer wesentlich geringeren Erwärmung von Leuchte und Fassung, was letztere durch eine wesentlich verlängerte Lebensdauer dankt. Heutige Energiesparlampen zünden sofort, brauchen aber ca. 30 Sekunden bis zur vollen Helligkeit, abhängig von der Umgebungstemperatur beim Einschalten. Dafür können (und sollen) diese Lampen durchgehend betrieben werden - man darf sie also am Beginn des Abends einschalten und erst am Ende wieder ausschalten. In einem typischen Haushalt können u.M. 50% der Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzt werden - Tendenz steigend. An einigen Stellen möchte man die sofortige volle Helligkeit nicht missen. Dort reichen aber oft Lampen kleinerer Leistung als LED- oder Halogenlampe, die es inzwischen in den Fassungsgrößen E 27 (27 mm Schraubfassungs-Durchmesser) oder E 14 gibt. 

Probieren Sie es selber mit einer "Test"-Energiesparlampe aus, die sie nach und nach an verschiedenen Stellen im Haus einsetzen. Wenn das Resultat Ihren Vorstellungen entspricht, setzen Sie dort dauerhaft die gleiche Lampe ein. Wegen der schlanken Bauform des Sockels ähneln Energiesparlampen z.B. vom Typ "Osram Dulux Superstar" u.a. einer konventionellen Glühlampe am meisten. Dadurch ist die Abschattung nach unten in Richtung Fassung am geringsten - ein von den Herstellern nicht genanntes, aber u.U. wichtiges Kriterium. 

Zur "Farbe" des Lichtes von Energiesparlampen: Leider ist die Aufklärung immer noch mangelhaft: es gibt Energiesparlampen mit unterschiedlicher Farbtemperatur, gemessen in Kelvin. Es gibt z.B. warmweiß und weiß, was z.B. bei Osram als 3-stelliger Code auf der Packung steht: warmweiß hat den Code 827 (2700 Kelvin), weiß hat den Code 840 (4000 Kelvin). Dieser Wert ist u.U. entscheidend, ob Ihre Familie die neue Lampe in der alten Leuchte akzeptiert oder nicht: 2700 Kelvin ist nahe bei der wärmeren Farbtemperatur der nach EU-Gesetz  jetzt z.T. schon abgekündigten GlühBIRNE - besser bezeichnet als "Heiz-Obst". (Anm.: Die "8" im Beispiel ist ein Wert für Farbechtheit, hier nicht näher erläutert)

Halogen-Lampen 12 Volt: "Halogenlampen sind so eine Art Energiesparlampen". Das ist nicht richtig. Trotz der niedrigen Versorgungsspannung von 12 Volt hat eine solche Lampe einen Energieverbrauch von z.B. 50 Watt (Halogen-Spot), weil ein kräftiger Strom von ca. 4 Ampere fließt. Durch den vorgeschalteten Transformator von 220 V auf 12 V sieht physikalisch die Bilanz sogar noch schlechter aus, weil auch dieser Trafo einen Wirkungsgrad hat, zu bemerken an seiner Wärmeentwicklung. Immerhin hat der Trafo den Vorteil, dass er die 220 V vom 12 V-Kreis galvanisch trennt, was diesen spannungsmässig ungefährlicher macht. Der genannte hohe Strom sorgt aber für relativ hohen Materialverschleiß: Halogenleuchten sind leider heute noch echte Verbrauchs- und Wegwerfartikel. Dafür haben sie allerdings eine höhere Lichtausbeute. Ergo: Doch zurück zur Energiesparlampe. Ein kleiner Kompromiss: eine 10 W-Halogenlampe für einen BuchleserIn ist u.U. ausreichend und immer noch sparender als eine 20 W-Energiesparlampe, die dafür den ganzen Raum ausleuchtet - wenn dieses nicht notwendig ist..

Als hoffnungsvolle Perspektive für die Zukunft: die jetzt kommenden LED-Lampen höherer Lichtausbeute. Bleiben Sie dran! Experimentieren Sie damit z.B. in Ihrem Arbeitszimmer, bevor Sie sich damit ins Wohn- oder Schlafzimmer wagen. Es gibt  12V LED-Reflektoren mit einer Vielzahl von kleinen LED's (z.B. 38 Stück zusammengefasst zu einer 1,7 W-Lampe und mit Fassung GU 5.3 versehen), aber auch leistungsstarke Einzel-LED's mit 3 Watt, die für das genannte Zeitungslesen schon gut geeignet sind und z.B. direkt in die 12V-Halogenfassung passen - und vergleichsweise schön kühl bleiben, also weit weniger Energie verbrauchen. LED's sind die Lampen der Zukunft - ökonomisch und ökologisch. Auch hier entscheidet neben der Leistung die Farbtemperatur, ob diese Lichtquelle bei Ihnen zu Haus gut ankommt. Es gibt sie, oft mit hohem Blauanteil als Weißlicht (vielleicht halten das Reptilien aus?), aber auch in verschiedenen Farbtönen: rot, blau, gelb und grün - wohl eher als Partybeleuchtung. Aber auch in "warm weiß" mit meist 2700 Kelvin für die klassische Wohnraumbeleuchtung in Leistungsgrößen bis ca. 10-12 Watt, was etwa einer alten 100 Watt Glühlampe entspricht. Aufgrund der besonderen LED-Technik ist damit zu rechnen, dass die Lichttemperatur, besonders also der eher behagliche Gelbanteil, in Zukunft individuell einstellbar sein wird.

Checkliste Haushaltsstrom: Mit dieser Checkliste wandern Sie durch Ihre Wohnung/Ihr Haus. Wenn Sie bisher noch nicht energie-optimiert hatten, finden Sie jetzt mehrere Stellen mit Handlungsbedarf:

  1. Wechseln Sie von konventionellen Haushaltsglühbirnen auf LED-Lampen gleicher Fassung, wo immer Sie können.
  2. Schalten Sie im Sommer die Heizung auf NULL. Wird dort auch das Warmwasser erzeugt, schalten Sie die Heizung auf "Nur Brauchwasserbetrieb"
  3. Wie alt ist Ihr Kühlschrank? Moderne Kühlschränke sind besser isoliert als ältere. Achten Sie auf besonders ökologische Geräte der Klasse A+ oder A++
  4. Wie alt ist Ihr Tiefkühlschrank/-Truhe? Moderne Gefriergeräte sind besser isoliert als ältere. Achten Sie auch hier auf besonders ökologische Geräte der Klasse A+ oder A++
  5. Wie lange lassen Sie Ihre Espressomaschine laufen? Sie soll zum Brühen zwar schön heiß sein, aber danach soll sie ganz schnell wieder schön kalt werden. Die Leistung von 1500 bis 2000 Watt sind soviel wie bei einem Heizlüfter.
  6. Bevor Sie einen Großfernseher anschaffen, schauen Sie sich dessen Leistung an. Das schöne große Display ist ein Energiefresser, egal welche Flach-Technologie verwendet wird. Ein paar Hundert Watt bei sehr großen Displays können es sei. Aber vielleicht schauen Sie ja täglich nur die Tagesschau? Auf jeden Fall ist eine LED-Display-Technologie stromsparender als eine LCD-Technologie. Heutige Fernsehgeräte sind eingeteilt in Energieeffizienzklasssen von A+++ (höchste Effizienz/niedrigster relativer Verbrauch bis G (geringste Effizienz/höchster relativer Verbrauch). Als Beispiel: ein typ. 37-Zoll-LED-Fernseher hat 45 Watt. Das wäre ein A+-Fernseher (Hier nicht näher erläutert. Beim Kauf vorher fragen!)
  7. Wasser kocht man am effizientesten im Wasserkocher. Und eine einzelne Tasse / ein Becher Tee? Das geht schnell und sehr effizient in einer Minute: in der Microwelle.
  8. Wann brennt wo in Ihrer Wohnung "standardmässig" Licht? Abends im Keller, weil man mehrfach hinuntergeht und zu faul zum Ausschalten ist...! Im Bad? Da kommen ja noch weitere Familienmitglieder ...! Im WC? Da ist ja nur eine kleine Birne drin...! Das Hoflicht? Im Winter von 17 Uhr bis 1 Uhr nachts. Im Sommer auch? Bei diesem Punkt 8 lohnt sich der Appell an alle Familienmitglieder. Meckern ist schlecht, Einsicht ist besser...
  9. Der PC oder der Labtop läuft bei Ihnen durch? Dann schauen Sie doch mal auf das Typenschild des Labtop-Netzteiles: mit 100 Watt sind Sie auch beim neuesten Modell mit neuster Display-Technologie immer noch dabei. Bei durchgehendem Betrieb sind das 2,4 kWh/Tag. Oder 14,40 Euro im Monat. Schalten Sie mal ab!

Fragen zum Energiesparen bei Strom über unseren Kontakt.

Folgende Tipps können sofort in jedem Haushalt umgesetzt werden. Details dazu finden sich zum Nachlesen auf der Homepage des BN.

Tipp 1: Standby-Energieverbrauch von Elektrogeräten vermeiden. Mit Hilfe von abschaltbaren Steckerleisten, Aus-Schaltern, die das Netzteil wirklich vom Stromkreislauf trennen oder Vorschaltgerät beim Fax können jährlich zwischen 30 und 80 Euro gespart werden!

Tipp 2: Müssen einmal Spülmaschine, Trockner, Kühlschrank & Co ersetzt werden, lohnt es sich, beim Kauf auf den Energieverbrauch zu achten und lieber etwas mehr auszugeben! Oft ist inzwischen die A-Klasse nicht mehr das Maß der Dinge: Erst A+ und A++ Geräte sparen wirklich viel Strom! Werden drei neue Geräte angeschafft, spart das jährlich bis zu 75 Euro.

Tipp 3: Der Herd ist nur zum Kochen gut. Für die Zubereitung von Kaffee und Tee gibt es Geräte, die Energie wesentlich effizienter einsetzen -- z.B. den Wasserkocher. So bleiben jährlich bis zu 20 Euro übrig.

Tipp 4: Energiesparlampen, besonders LED-Lampen, heißen nicht nur so, sondern sparen tatsächlich Energie.

Tipp 5: Wer statt Mineralwasser lieber Leitungswasser trinkt, schont seinen Geldbeutel und entlastet die Umwelt. Erstklassiges Münchner Leitungswasser kommt direkt ins Haus geflossen und verstopft nicht im Kasten auf dem LKW die Straßen. Mit Sprudelgeräten lässt sich Leitungswasser auch mit "Leben" versehen, von still bis munter. Kein Geschleppe mehr, weniger bezahlt und die Umwelt geschont: Um die 200 Euro bleiben einem 2 Personen-Haushalt jährlich übrig, wenn selbst gesprudelt wird!

"Für die Energiewende bei uns zuhause müssen nicht erst neue Techniken erfunden werden. Ohne großen Aufwand, gewissermaßen "nebenbei" kann jeder seine persönliche Energiewende beginnen. Bei diesem Nebenbei-Umweltschutz heißt es nicht verzichten sondern gewinnen!"

Öko-Strom

Hier gibt es den Durchblick beim grünen Strom. Er ist i.d.R. etwas teurer, man fördert damit aber regenerative Stromerzeugung und leistet einen aktiven Umweltbeitrag.

Unter der BUND-Rubrik "Atomausstieg selber machen" befinden sich ein Preisvergleichsrechner und die Konzepte mehrerer Anbieter. Es gibt weitere Anbieter.

Infos und Preisvergleiche auch im Warentest

Modernisierung Haus

Nutzen Sie die lokale AFK-Energieberatung in unseren 3 Orten (Termine siehe Gemeindblätter) und stellen Sie dort alle Ihre Fragen. Diese "irdische" und ökologische Wärmequelle für unsere drei Gemeinden sollte sich jeder nutzbar machen.