Bereits 4 Winter Erfahrung mit lokaler Geothermie:

Jeder neue Geothermie-Anschluss ist ein Gewinn für Umwelt und Natur. Mehrere Mitglieder der Ortsgruppe haben eine Geothermie-Anlage installieren lassen. Deshalb erhalten Sie hier unabhängige Anwender-Erfahrungen aus erster Hand über 4 Heizsaisons hinweg:

Wenn Sie mehr wissen wollen, schreiben Sie uns, fragen Sie uns.

  • Geothermie ist bezüglich der Umweltfreundlichkeit nahezu konkurrenzlos für die Beheizung aller Gebäude, die noch nicht nach neuestem Wärmedämmstandard gebaut oder saniert sind - und das sind die meisten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Gebäudeheizung den größte Beitrag zum Energieverbrauch liefert - vor Strom und PKW!
  • Geothermie erzeugt Wärme mit wenig CO2
  • Kein Feinstaub durch Hauskamine, kein" Ölgestank" im Keller
  • Wenig Flächenverbrauch. Gemeinden liefern Energie aus eigenem Grund und Boden
  • Praktisch keine Konflikte mit Natur- und Vogelschutz
  • Wesentlch bessere Umweltverträglichkeit im Vergleich zu Gewinnung und Transport fossiler Energien/Brennstoffe
  • Unabhängigkeit von Kohle, Oel und Gas, von Sonne und Wind, von Tag und Nacht. Für die Pumpen wird aber Strom benötigt
  • Verfügbar direkt am Ort und unabhängig von politischen Situationen in den Lieferländern fossiler Energien
  • Vermutlich eine Folge der Geothermie-Entwicklung: Krisensicherheit, hoffentlich weiterhin günstige, lokale Energiepreisentwicklung für alle lokal Beteiligten: Privathäuser, Gemeindegebäude, Gewerbegebäude 
  • Daraus Standortvorteil für das Gewerbe, aber auch für den lokalen Immobilienbesitzer: „Dies ist ein Geothermie-Haus“ - mit Energieausweis
  • Die kommunale Trägerschaft der AFK-Geothermie kann sich positiv auf den sozialen Zusammenhalt innerhalb der jeweiligen Gemeinde auswirken
  • Bei bisherigen Erdgas-Abnehmern für Heizzwecke: Ende der 'Gas-Ära' mit Stilllegung (nicht Beseitigung) des Gasanschlusses.

Größere Nachteile der AFK-Geothermie sind uns bisher nicht bekannt

In unseren drei Gemeinden sollte deshalb versucht werden, den Ausbau der lokalen Geothermie weiter voranzutreiben, neue Abnehmer durch weitere Aufklärung und Information zu gewinnen, besonders über den Weg der bereits zahlreich vorhandenen zufriedenen Abnehmer/Kunden der AFK-Geothermie - und daraus resultierend - vielleicht auch neuen Beteiligungs-, Finanzierungs- und Management-Konzepten.

"Die AFK-Geothermie als Vorbild für eine beispielhafte lokale, kommunale Wärmeenergie-Generierung und -Verteilung!"

Das ist unsere ökologische Vision, die wir weiterhin unterstützen!

Die BN-Ortsgruppe Aschheim-Feldkirchen-Kirchheim des Bund Naturschutz e.V. in Bayern hat erste Vorschläge zu einer solchen Vision gemacht im Rahmen der Beteiligung an den Arbeitskreisen „IntegriertesKlimaschutzkonzept“ (IKK) der Gemeinde Kirchheim.

Erfahrung mit einer installierten Anlage. Kirchheim. DEMOS-Reihenmittelhaus. Ein Beispiel:

1. Angebot der AFK mit Leistungsberechnung und Verbrauchsprognose. Klärung aller Fragen

2. Frühbucher-Vertrag mit AFK. Im Herbst 2011 Realisierung des Hausanschlusses  

3. Anforderungen und Wünsche des Kunden zur Heizungsanlage: Entfernung der alten erdgasbetriebenen Anlage. Platzoptimierte Neumontage, so dass Entkalkungsanlage und Waschmaschine optimal untergebracht werden können. Optimierung des Heizkomforts mit ausgewogener Wärmeverteilung in allen Zimmern. Austausch aller alten Thermostatventile (nach 30 Jahren Betrieb) und ein sogen. thermohydraulischer Abgleich. Kostenvorstellung des Kunden: Die Geothermie soll nicht höher als max.10% über den bisherigen jährlichen Verbrauchskosten liegen. Umweltschutz gibt es nicht kostenlos.

4. Installation der hausinternen Anlage: Im Nov. 2011 durch einen lokalen Meisterbetrieb

5. Ergebnis: Die platzoptimierte Installation an der Heizungskellerwand wurde problemlos realisiert. Der bisherige Warmwasserkessel konnte, auch geschützt durch eine vor Jahren installierte Entkalkungsanlage, weiter verwendet werden. Die gewünschten Geräte wurden optimal integriert, der Platzbedarf ist gegenüber früher deutlich reduziert. Das Auswechseln der Ventile, verbunden mit dem thermohydraulischen Abgleich ergibt einen bisher nicht gekannten Heizkomfort, da alle Heizkörper-Thermostaten jetzt sensibel reagieren und über die gesamte Heizperiode eine ausgewogenen Zimmertemperatur in allen beheizten Zimmern geboten wird. Natürlich ist das kein Verdienst der Geothermie, aber es war sicher nicht nachteilig, bei dieser Maßnahme auch ein paar alte, mechanische Teile zu wechseln. Es gibt noch eine Reihe von positiven Nebeneffekten: Die Anlage ist praktisch geräuschfrei. Das frühere, relativ laute Zünden und Rauschen der Gasheizung entfällt. Ein Haus ohne Gasbetrieb ergibt ein durchaus beruhigendes Gefühl. Im Prinzip kann der Gaskamin auf dem Dach entfernt werden, was vom Eigentümer derzeit in Erwägung gezogen wird. Ein dann komplett geschlossenes, auch an dieser Stelle wärmeisoliertes Dach wäre der Vorteil. Das Ablesen des Energieverbrauchs erfolgt in Zukunft über einen doppelten Lichtleiter, der im April 2013 installiert wurde. Der zweite Lichtleiter wird für schnelles Internet verwendet.

Der Eigentümer ist zufrieden. Die Heizkosten liegen etwa im von der AFK im Angebot prognostizierten Bereich.

Energieberatung: Vor allen Energie-Investitionen sollte ein Check des Gebäudes auf den Energiebedarf und eventuelle Einsparmöglichkeiten erfolgen, am besten durch einen neutralen Energieberater. Häufig entspricht die vorhandene Wärmedämmung nicht mehr den heutigen Standards, die erforderliche Heizleistung könnte mit einer heutigen Standards entsprechenden Dämmung viel niedriger sein. Nach einer Sanierung kann wahrscheinlich eine geringere Haus-Anschlussleistung vereinbart werden, was sich auf Dauer bezahlt machen wird.

1. AFK-Geothermie: Gesamtanlage (davor: Hauswasser-Entkalkung und Waschmaschine)
2. Verteilung, 2 Pumpen und Warmwasserkessel (rechts) Fotos: privat